Beinwell als Dünger
Beinwellblätter können als Mulchschicht am Boden aufgelegt oder als Jauche in einer Regentonne angesetzt werden. So gedeihen die Pflanzen kräftiger und bleiben gesund, speziell auch kaliumbedürftige wie Tomaten, Sellerie oder Kartoffeln.
Beinwelljauche: Ca.1 kg frische Beinwellblätter in 10 Liter Wasser ansetzen, 14 Tage stehen lassen, öfter umrühren, dabei jedes Mal eine Handvoll Urgesteinsmehl einstreuen. 1:10 verdünnen und im Wurzelbereich der Pflanzen im Abstand von 2-3 Wochen wiederholt aufgießen.
Blattläuse was tun?
Wermut ist mit seinem hohen Anteil an Bitterstoffen und ätherischen Ölen ein ausgezeichnetes Gegenmittel aus dem ohne großen Aufwand ein Kräutertee hergestellt werden kann.
Anwendung: Ca. 50 g getrockneten Wermuttee ( in der Apotheke besorgen) oder 200 g frisches Kraut aus dem eigenen Garten mit 1 Liter kochendem Wasser überbrühen, 30 Min. ziehen lassen und abseihen. In den abgekühlten Wermuttee einen Spritzer Spülmittel als Haftmittel dazugeben und unverdünnt die befallene Pflanze mehrmals besprühen, vor allem auch an der Blattunterseite!

Schildläuse
Gegen Schildläuse hilft ein Gemisch aus 1/3 Olivenöl mit 2/3 warmem Wasser und einem Spritzer Spülmittel. Während dem Besprühen immer wieder kräftig aufschütteln und auch die Blattunterseite nicht vergessen. Schildläuse sind hartnäckig, daher im Abstand von 3 Tagen mehrmals wiederholen. Die Pflanze sollte in dieser Zeit nicht in der Sonne stehen. Nach der Behandlung mit einer warmen milden Seifenlauge reinigen und mit klarem Wasser (fester Wasserstrahl) nachspülen.
Schachtelhalm-Tee für Rosen
Schachtelhalm oder auch Zinnkraut genannt, hat neben Mineralstoffen, Spurenelementen und einer Reihe organischer Säuren vor allem einen hohen Gehalt an Kieselsäure. Als Teeauszug wirkt er vorbeugend gegen Blattkrankheiten jeder Art.
Anwendung: 1 Packung Schachtelhalmtee (aus der Apotheke) oder 200 g frisch gesammeltes Kraut in 1 Liter Wasser aufkochen lassen, auskühlen und abseihen. In den Morgenstunden unverdünnt spritzen und öfter wiederholen. TIPP: Bei resistenten Rosen gibt es kaum Probleme.
Ameisen im Garten
Stark riechende Kräuterjauchen, z.B. aus Wermut, Rainfarn oder Lavendel verwirren ihren Orientierungssinn ebenso wie Zitrusfrüchte. Alternativ Backpulver mit Honig vermischt bei trockener Witterung auf die Ameisenstraße aufbringen. Die Ameisen tragen den Köder ins Nest und versorgen damit ihre Brut, die dann stirbt.
Lästige Insekten
Eine Lavendelhecke vor dem Haus sieht nicht nur schön aus, sondern hält auch Schädlinge und Insekten fern. Beachten Sie unsere Lavendel-Angebote. |